Vergleich

Powerstation fürs Camping im Vergleich

8 Modelle · 11 Quellen · Stand Oktober 2026

Kurz gesagt: Für Kühlbox, Licht und Laptop am Wochenende reicht eine Station mit rund 800 Wh wie die EcoFlow RIVER 2 Pro. Wer Kaffeemaschine oder Föhn betreiben und viel mit Solar laden will, greift zur 1-kWh-Klasse mit 1800 W oder mehr, etwa zur EcoFlow DELTA 3 Plus, die im ADAC-Test gut abschnitt. Achte auf eine 12-V-Kfz-Steckdose und darauf, ob du über Auto und Solar gleichzeitig laden darfst.

Empfehlung je nach Einsatz

EcoFlow RIVER 2 Pro

Wochenende im Bus oder mit Dachzelt

EcoFlow RIVER 2 Pro

Mit 7,8 kg leicht, in 70 Minuten voll und mit 768 Wh genug für Kühlbox, Licht und Laptop über zwei Tage.

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EcoFlow DELTA 3 Plus

Allrounder mit viel Solar und Option zum Erweitern

EcoFlow DELTA 3 Plus

1000 W Solar über zwei Eingänge, USV unter 10 ms, 12-V-Steckdose mit 10 A und im ADAC-Test mit 'gut' bewertet.

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Anker SOLIX C1000 Gen 2

Oft auf dem Campingplatz mit Landstrom

Anker SOLIX C1000 Gen 2

2000 W Dauerleistung bei 11,3 kg und in 49 Minuten nachgeladen, wenn der Akku warm genug ist.

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BLUETTI AC200L

Lange autark stehen mit großen Verbrauchern

BLUETTI AC200L

2 kWh, 2400 W, 1200 W Solar bis 145 V und Erweiterung bis 8 kWh. Mit 28,3 kg eher ein fester Platz im Fahrzeug.

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Hohe Dauerleistung am Landstrom, ohne 12-V-Bedarf

DJI Power 1000

2200 W Dauerleistung und 5 Jahre Garantie. Für Solar brauchst du aber ein separates Adaptermodul.

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So vergleichen wir: Alle Werte stammen aus den Datenblättern der Hersteller, Testergebnisse nur aus unabhängigen Tests mit Quelle. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet. Die Auswahl richtet sich nicht nach Provision (so bleiben wir unabhängig).

Alle Modelle im Überblick

Tabelle seitlich wischen. k. A. = keine Angabe im Datenblatt gefunden.

ModellLeistungLadenAlltagSicherheit und GarantieBewertung
KapazitätAC-DauerleistungAC-SpitzenleistungSolareingang max.Solar-SpannungsbereichLadeleistung am Netz max.Ladezeit am Netz (0 bis 100 %)GewichtMaßeZellchemieUSV-Funktion (Umschaltzeit)Erweiterbar mit Zusatzakku12-V-Kfz-SteckdoseZyklen laut HerstellerGarantieUnabhängiger TestPreisklasse (Herstellerpreis)
EcoFlow RIVER 2 Pro768 Wh800 W1.600 W220 W11 bis 50940 W70 min (0 bis 80 % in 56 min)7,8 kg270 x 260 x 226LFP (LiFePO4)nicht angegebennein, kein Zusatzakku genanntk. A.3000 bis 80 % Restkapazität5 Jahrek. A.€EcoFlow · Amazon
EcoFlow DELTA 21.024 Wh1.800 W2.700 W500 W11 bis 601.200 Wk. A.12 kg400 x 211 x 281LFP (LiFePO4)automatische Umschaltung, Zeit nicht angegebenja, bis 3 kWh (DELTA 2 oder DELTA Max Zusatzakku)10 A3000 bis 80 % Restkapazität5 Jahrek. A.€Amazon
EcoFlow DELTA 3 Plus1.024 Wh1.800 W3.600 W1.000 W11 bis 60 (2 Eingänge à 500 W)1.500 W56 min12,5 kg398 x 200 x 284LFP (LiFePO4)ja, unter 10 msja, bis 5 kWh (DELTA 3, DELTA Pro 3, DELTA 2, DELTA 2 Max Zusatzakkus)10 A4000 bis 80 % Restkapazität5 JahreADAC 06/2025: Note 2,1 (gut), Platz 2 von 8€€EcoFlow · Amazon
BLUETTI AC1801.152 Wh1.800 W2.700 W500 W12 bis 601.440 Wca. 1,3 bis 1,8 h (0 bis 80 % in 45 min)16 kg340 x 247 x 317LFP (LiFePO4)nicht angegeben (Durchladen möglich)nein, kein Zusatzakku genannt10 Aüber 3500 bis 80 % Restkapazität5 Jahrek. A.€€Amazon
BLUETTI AC200L2.048 Wh2.400 W3.600 W1.200 W12 bis 1452.400 W1,5 h (0 bis 80 % in 45 min)28,3 kg420 x 280 x 366,5LFP (LiFePO4)ja, 20 msja, bis 8192 Wh mit 2 x B30010 Aüber 30005 Jahrek. A.€€€Amazon
Anker SOLIX C1000 Gen 21.024 Wh2.000 W3.000 W600 W11 bis 601.600 W49 min (nur mit UltraFast/HyperFlash per App und Akku über 20 °C)11,3 kg384 x 208 x 244LFP (LiFePO4)ja, 10 msneink. A.4000 bis über 80 % Restkapazitätk. A.k. A.k. A.Anker · Amazon
Jackery Explorer 1000 v21.070 Wh1.500 W3.000 W400 W12 bis 60k. A.1 h im Notlademodus (App), sonst 1,7 h10,8 kg327 x 224 x 247LFP (LiFePO4)ja, 20 ms oder wenigernicht angegeben10 A4000 bis 70 % Restkapazität3 JahreADAC 06/2025: Note 5,0 (mangelhaft) wegen nicht getrennter DC-Eingänge€€Amazon
DJI Power 10001.024 Wh2.200 W4.400 W800 Wnur mit MPPT-Adaptermodul; Leerlaufspannung je Modul unter 301.200 Wca. 70 min (0 bis 80 % in ca. 50 min)13 kg448 x 225 x 230LFP (LiFePO4)ja, 20 msnein, nur Zubehör über SDC-Anschlüssek. A.4000 bis über 70 % Restkapazität5 JahreADAC 06/2025: Note 2,6 (befriedigend)€€Amazon
Was die Werte bedeuten
Kapazität
Wie viel Energie im Akku steckt. Nutzbar sind laut ADAC-Test 10 bis 15 % weniger.
AC-Dauerleistung
So viel Watt dürfen 230-V-Geräte dauerhaft ziehen. Dein stärkstes Gerät muss darunter bleiben.
AC-Spitzenleistung
Gilt nur für Sekunden beim Einschalten, etwa wenn ein Kompressor anläuft.
Solareingang max.
Höchste Solarleistung, die das Gerät annimmt.
Solar-Spannungsbereich
Die Leerlaufspannung deiner Module muss in diesem Bereich liegen.
Ladeleistung am Netz max.
Wie schnell der Akku an der Steckdose lädt.
Ladezeit am Netz (0 bis 100 %)
Ladezeit an der Steckdose von leer bis voll.
Gewicht
Zählt zur Zuladung deines Fahrzeugs.
Maße
Länge × Breite × Höhe in Millimetern.
Zellchemie
LFP (LiFePO4) ist langlebig und gilt als sicher.
USV-Funktion (Umschaltzeit)
Schaltet bei Stromausfall auf Akku um. Zu Hause praktisch, im Camper selten wichtig.
Erweiterbar mit Zusatzakku
Ob sich ein Zusatzakku anschließen lässt.
12-V-Kfz-Steckdose
Für eine Kompressor-Kühlbox brauchst du eine 12-V-Steckdose mit etwa 10 A.
Zyklen laut Hersteller
Wie oft der Akku voll geladen werden kann, bis er auf den genannten Rest gealtert ist.
Garantie
Herstellergarantie in Jahren.
Unabhängiger Test
Ergebnis eines unabhängigen Tests, wenn es einen gibt.
Preisklasse (Herstellerpreis)
€ günstig, €€ mittel, €€€ teuer.

Die Modelle im Einzelnen

EcoFlow RIVER 2 Pro

EcoFlow RIVER 2 Pro

Für Wochenenden im Bus oder Dachzelt mit Kühlbox, Licht, Laptop und Handy. Datenblatt

Stärken
  • Leicht mit 7,8 kg, auch für kleine Busse und Zelt
  • In 70 Minuten an der Steckdose voll
  • Laden im Auto über 12/24 V mit bis zu 100 W
Schwächen
  • Nur 220 W Solareingang
  • 800 W Dauerleistung reichen nicht für Wasserkocher oder große Kaffeemaschinen
  • Im Datenblatt keine 12-V-Kfz-Steckdose, nur ein DC5521-Ausgang mit 3 A
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EcoFlow DELTA 2

EcoFlow DELTA 2

Für Camper, die ein solides 1-kWh-Gerät mit Kfz-Steckdose suchen und es eventuell später erweitern. Datenblatt

Stärken
  • 1800 W Dauerleistung, mit X-Boost laufen Geräte bis 2400 W gedrosselt
  • Mit Zusatzakku auf 3 kWh erweiterbar
  • 12-V-Kfz-Steckdose mit 10 A für Kühlbox
Schwächen
  • 500 W Solar sind für die Größe eher knapp
  • Im EcoFlow-Shop zuletzt ausverkauft, Nachfolger ist die DELTA-3-Serie
  • Umschaltzeit der Notstromfunktion nicht angegeben
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EcoFlow DELTA 3 Plus

EcoFlow DELTA 3 Plus

Für Camper, die viel mit Solar laden, Kaffeemaschine oder Wasserkocher nutzen und später erweitern wollen. Datenblatt

Stärken
  • Zwei Solareingänge mit zusammen 1000 W
  • USV unter 10 ms und in 56 Minuten am Netz voll
  • Im ADAC-Test gut: viele Anschlüsse, leiser Lüfter, gute App
Schwächen
  • ADAC kritisiert etwas fummelige Bedienknöpfe und das fehlende Solar-Ladekabel
  • 12,5 kg: noch tragbar, aber nicht für lange Wege
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BLUETTI AC180

BLUETTI AC180

Für Camper, die eine robuste 1-kWh-Station mit Kfz-Steckdose wollen und das Gewicht nicht stört. Datenblatt

Stärken
  • Mit 1152 Wh etwas mehr Kapazität als die 1-kWh-Klasse
  • Geregelte 12-V-Kfz-Steckdose mit 10 A
  • Power-Lifting-Modus für Heizgeräte und Föhn bis 2700 W
Schwächen
  • 16 kg, schwerer als vergleichbare Geräte
  • Laden nur zwischen 0 und 40 °C
  • ADAC testete das Nachfolgemodell AC180P, nicht die AC180
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BLUETTI AC200L

BLUETTI AC200L

Für Langzeitcamper, die eine große Powerstation fest im Fahrzeug stehen lassen statt einen Festeinbau zu planen. Datenblatt

Stärken
  • 2 kWh und 2400 W Dauerleistung, auch für Induktionsplatte oder Klimagerät
  • Solareingang bis 145 V und 1200 W, damit gehen mehrere Module in Reihe
  • Zusätzlicher 48-V-Ausgang mit 8 A und Erweiterung bis 8 kWh
Schwächen
  • 28,3 kg: eher fest im Fahrzeug als zum Herumtragen
  • Laden im Auto mit 100 bis 200 W dauert 10 bis 20 Stunden
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Anker SOLIX C1000 Gen 2

Anker SOLIX C1000 Gen 2

Für Camper, die oft auf Campingplätzen mit Landstrom stehen und schnell nachladen wollen. Datenblatt

Stärken
  • 2000 W Dauerleistung bei nur 11,3 kg
  • Sehr schnelles Laden am Landstrom: 49 Minuten
  • USV mit 10 ms Umschaltzeit
Schwächen
  • Nicht erweiterbar, Anker verweist dafür auf die ältere C1000
  • Schnellladen nur bei Akkutemperatur über 20 °C, im Winter dauert es länger
  • Strom der Kfz-Steckdose und Garantiedauer auf der Produktseite nicht beziffert
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Jackery Explorer 1000 v2

Nur wenn du sie nie gleichzeitig an Solar und Bordsteckdose lädst, etwa als Station fürs Zelt mit Landstrom. Datenblatt

Stärken
  • Leicht mit 10,8 kg und kompakt
  • 4000 Zyklen laut Hersteller
  • Garantie 3 Jahre plus 2 Jahre erweiterte Garantie
Schwächen
  • ADAC: Beim gleichzeitigen Laden über Auto und Solar kann Spannung ins 12-V-Bordnetz übertragen werden
  • Jackery schreibt inzwischen selbst, dass Solar und Autoladegerät nicht gleichzeitig angeschlossen sein dürfen
  • Nur 400 W Solar und 1500 W Dauerleistung
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DJI Power 1000

Für Camper mit leistungshungrigen Geräten am Landstrom, die auf eine 12-V-Steckdose verzichten können. Datenblatt

Stärken
  • Höchste Dauerleistung im Vergleich: 2200 W
  • In rund 70 Minuten am Netz voll, USV mit 20 ms
  • 5 Jahre Garantie
Schwächen
  • Solar nur über ein separat gekauftes MPPT-Adaptermodul, Module unter 30 V Leerlaufspannung
  • Keine klassische 12-V-Kfz-Steckdose, 12 V nur über SDC-Adapterkabel
  • Nicht mit Zusatzakku erweiterbar; inzwischen gibt es die DJI Power 1000 V2
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Powerstation oder fester Einbau?

Eine Powerstation ist ein Akku mit eingebautem Wechselrichter, Solarregler und Ladegerät in einem Gehäuse. Du stellst sie hin, steckst ein und fertig. Ein Festeinbau besteht aus Bordbatterie, Ladebooster, Solarregler und Wechselrichter, die fest verkabelt sind. Der Festeinbau lädt während der Fahrt mit hoher Leistung und versorgt das 12-V-Bordnetz direkt. Die Powerstation ist dafür flexibel, auch zu Hause bei Stromausfall nutzbar und braucht keine Werkstatt. Eine Entscheidungshilfe findest du unter Powerstation statt Einbau?

Kapazität: Wie viel kommt wirklich an?

Die Angabe in Wh ist die Energie im Akku. Nutzbar ist weniger: Der ADAC hat 2025 acht Powerstations gemessen und im Schnitt 10 bis 15 % weniger nutzbare Kapazität gefunden als angegeben. Ein Grund ist der Wechselrichter, der eingeschaltet bis etwa 30 W selbst verbraucht. Schalte den AC-Ausgang deshalb aus, wenn du nur 12 V oder USB brauchst. Deinen Tagesbedarf rechnest du mit dem Batterie-Rechner aus.

Dauerleistung und Spitzenleistung

Die Dauerleistung zeigt, welches Gerät dauerhaft laufen darf. Ein Wasserkocher braucht oft 2000 W, ein Föhn 1200 bis 2000 W, eine Kaffeemaschine 1000 bis 1500 W. Die Spitzenleistung gilt nur für Sekunden beim Einschalten. Funktionen wie X-Boost (EcoFlow) oder Power Lifting (BLUETTI) senken die Spannung, damit Heizgeräte mit mehr Watt überhaupt laufen. Sie heizen dann aber langsamer.

Solareingang: Watt und Spannung

Für Solar zählt nicht nur die maximale Leistung, sondern auch der Spannungsbereich. Die meisten Geräte hier vertragen 11 bis 60 V. Ein typisches 100-W-Modul hat rund 20 bis 23 V Leerlaufspannung, zwei davon in Reihe passen also. Die BLUETTI AC200L verträgt bis 145 V, damit gehen mehr Module in Reihe. Die DJI Power 1000 lädt Solar nur über ein separates Adaptermodul mit Modulen unter 30 V Leerlaufspannung. Wie viel Solarleistung du brauchst, zeigt der Solarrechner.

Laden während der Fahrt

Über die 12-V-Steckdose im Auto laden Powerstations meist nur mit etwa 100 W. Für 1 kWh sind das rund 10 Stunden Fahrt. Wichtig: Der ADAC hat bei der Jackery Explorer 1000 v2 festgestellt, dass die beiden DC-Eingänge nicht voneinander getrennt sind. Lädst du gleichzeitig über Auto und Solar, kann Spannung ins Bordnetz übertragen werden. Jackery schreibt inzwischen selbst, dass beides nicht gleichzeitig angeschlossen sein darf. Prüfe das bei jedem Gerät in der Anleitung.

Kälte und Lagerung

Alle Geräte hier nutzen LFP-Zellen (LiFePO4). Laden ist laut Herstellern nur ab 0 °C erlaubt, entladen meist ab -10 bis -20 °C. Im Winter bleibt die Powerstation deshalb besser im warmen Innenraum. Die Anker C1000 Gen 2 lädt zum Beispiel nur bei Akkutemperatur über 20 °C mit voller Geschwindigkeit. Warum Lithium-Zellen Kälte nicht mögen, steht unter Lithium-Batterie bei Kälte.

Gewicht, 12-V-Steckdose und Erweiterung

  • Gewicht: Von 7,8 kg (RIVER 2 Pro) bis 28,3 kg (AC200L). Alles über 15 kg trägst du nicht mehr gern vom Bus zum Tisch. Und es zählt zur Zuladung.
  • 12-V-Steckdose: Für eine Kompressorkühlbox brauchst du eine geregelte Kfz-Steckdose mit etwa 10 A. Die DJI Power 1000 hat keine klassische, im Datenblatt der RIVER 2 Pro ist keine aufgeführt.
  • Erweiterung: DELTA 2, DELTA 3 Plus und AC200L nehmen Zusatzakkus auf. AC180, C1000 Gen 2 und DJI Power 1000 nicht.
  • USV: Eine USV-Funktion schaltet bei Stromausfall in wenigen Millisekunden auf Akku um. Für Camping ist das selten wichtig, zu Hause für Router oder Kühlschrank praktisch.

Wenn du lieber fest einbauen willst, hilft dir der Vergleich der Bordbatterien und die Frage Lithium oder Blei?

Häufige Fragen

Wie lange hält eine 1-kWh-Powerstation meine Kühlbox?

Eine Kompressorkühlbox braucht je nach Außentemperatur grob 0,3 bis 0,6 kWh am Tag. Mit rund 900 nutzbaren Wh aus einer 1-kWh-Station kommst du damit etwa zwei bis drei Tage aus, wenn sonst wenig dazukommt. Schließe die Box an die 12-V-Steckdose an, nicht an den Wechselrichter, das spart Strom.

Kann ich die Powerstation während der Fahrt laden?

Ja, über die 12-V-Steckdose, meist mit etwa 100 W. Für 1 kWh brauchst du dann rund 10 Stunden Fahrt. Schneller geht es mit einem separaten Ladegerät für die Lichtmaschine, das manche Hersteller anbieten. Lade nicht gleichzeitig über Auto und Solar, wenn die Anleitung das verbietet; der ADAC fand dabei bei zwei Geräten ein Sicherheitsrisiko.

Powerstation oder fest eingebaute Lithium-Batterie?

Die Powerstation ist schnell einsatzbereit, mobil und braucht keinen Umbau. Ein Festeinbau lädt während der Fahrt deutlich schneller, versorgt Licht, Pumpe und Heizung direkt über das Bordnetz und spart Platz. Für Wochenenden reicht oft eine Powerstation, für längere Reisen ohne Landstrom lohnt meist der Einbau.

Reicht eine Powerstation für Kaffeemaschine oder Föhn?

Mit 1800 bis 2200 W Dauerleistung laufen die meisten Kaffeemaschinen und Föhns. Die RIVER 2 Pro mit 800 W schafft das nicht. Bedenke den Verbrauch: Ein Föhn mit 1800 W zieht in 10 Minuten etwa 300 Wh, das ist fast ein Drittel einer 1-kWh-Station.

Was bedeutet USV-Funktion?

USV heißt unterbrechungsfreie Stromversorgung. Hängt die Powerstation am Netz und das Netz fällt aus, schaltet sie in wenigen Millisekunden auf Akku um. Die DELTA 3 Plus und die Anker C1000 Gen 2 schaffen das in unter 10 ms, AC200L, Jackery und DJI in 20 ms.

Kann ich die Powerstation im Winter im Auto lassen?

Lagern geht laut den meisten Herstellern bis -10 oder -20 °C, laden aber erst ab 0 °C. Hol die Station bei Frost in den warmen Innenraum, bevor du sie lädst. Für längere Lagerung empfehlen die Hersteller einen Ladestand um 40 bis 60 % und alle paar Monate nachladen.

Welche Powerstations hat der ADAC getestet?

Der ADAC hat im Frühjahr 2025 acht Geräte geprüft (veröffentlicht 06/2025). Aus diesem Vergleich waren die EcoFlow DELTA 3 Plus (2,1, gut), die DJI Power 1000 (2,6, befriedigend) und die Jackery Explorer 1000 v2 (5,0, mangelhaft wegen der DC-Eingänge) dabei. Testsieger war die BLUETTI AC180P, das Nachfolgemodell der AC180. Stiftung Warentest hat zuletzt 2023 kleinere Geräte bis 700 W getestet, keins aus diesem Vergleich.

Quellen

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